[[sagen:fiwaludki04|<<< zurück]] | **[[buch:fiwaludki|Die Luttchen im Altkreisgebiet Finsterwalde]]** | [[sagen:fiwaludki06|weiter >>>]] ====== Der Hünichsberg ====== Sagensammlung von M. Rothe In der nördlichen und nordwestlichen Fortsetzung vom [[geo:finsterwalde|Finsterwalder]] Segelflugplatz nach [[geo:Frankena]] zu, befindet sich ein großer, langgestreckter Berg. Das ist der Hünichsberg. Da hat früher ein Urvolk, ein Zwergenvolk, gewohnt. Diese sogenannten Hünichen, also diese kleinen Leute wohnten in Erdhöhlen, genau in diesem Berge. Manche von ihnen hatten einen guten Kontakt zu den Menschen und halfen ihnen. Andere lebten scheu und versteckten sich vor den Anwohnern. Bei früheren Waldarbeiten, wie Abholzen, Umpflügen und Aufforsten, hatte man damals viele Tonscherben und auch verschiedene ganze Gefäße gefunden. Auch ganz kleine Tonkrüge, Schalen und Näpfchen waren darunter. Als man damals die Kirche von [[geo:muenchhausensonnewalde|Münchhausen]] errichtete, ist das kleine Urvolk verschwunden. Sie konnten einfach das Läuten der Glocken nicht vertragen. //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2018. Nr. 5// ---- {{tag>sagen shkfiwa mrothe niederlausitz finsterwalde frankena zwerg Hünichen glocke scherbe kirchenbau münchhausensonnewalde v2}}