[[sagen:fiwagang11|<<< zurück]] | **[[buch:fiwagang|Unterirdische Gänge in der Region]]** | [[sagen:fiwagang13|weiter >>>]] ====== Unterirdische Gänge beim Rasthaus „Pechhütte" ====== Sagensammlung von Manfred Rothe Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde III, 1993, Nr. 11 Wer von [[geo:Kleinkrausnik]] kommt und nach Schwarzenburg will, muß den Weg durch ein großes und unwirtliches Waldgebiet nehmen. Inmitten dieses Waldes hat es früher einmal eine Pechhütte gegeben, und daneben soll auch eine Schänke oder ein Rasthaus gestanden haben, das ebenfalls den Namen „Pechhütte" trug. Heute ist von all dem nichts mehr zu sehen. Einzig und allein ragt noch ein Erdhügel hervor, der die alte Stelle be-zeichnet. Aber es sollen dort noch verborgene alte Keller und unterirdische Gänge sein, in denen noch Wein aus den alten Zeiten lagert. Kommt man über diese Stelle, und es ist ganz ruhig im Wald, so hört man manchmal ein unterirdisches Poltern, und zwar so, als ob einzelne Steine des morschen Mauerwerks einstürzen und die Geräusche abgeben. Viele Leute, besonders aber die oft sehr neugierigen Kinder und die jungen Burschen der Umgebung, haben schon versucht, diese versteckten Keller und Gänge zu finden, aber es ist nie bekanntgeworden, ob sie jemals einer entdeckt hat. //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2021. Nr. 12// ---- {{tag>sagen shkfiwa v2a}}