[[sagen:ehw149| <<< zurück ]] | **[[capitel:ehw-8|Kapitel 8: Ortssagen]]** | [[sagen:ehw151| weiter >>> ]] ====== Der Schwedenstein von Hohendorf ====== R. Scharnweber & O. Jungrichter: Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreise Luckau, Berlin 1933 Das Dorf [[geo:Hohendorf]] lag früher da, wo jetzt das Vorwerk Schönerlinde ist. Im [[zeit:30jaehrigerkrieg|Dreißigjährigen Kriege]] wurde es von den [[volk:Schweden]] zerstört und verbrannt. Die Schweden quälten die armen Einwohner und machten die meisten von ihnen mit schlimmen Martern tot. Danach zogen sie auf [[geo:golssen|Golßen]] zu weiter. Ein Mann aus dem Dorfe, der den Schweden entkommen war, lauerte den Soldaten auf und erschoß den Obersten an der Stelle, wo heute der Stein steht. Damals war nämlich da überall Gebüsch und dahinter fing der Sumpf an. Der Bauer hatte sich gut versteckt und nach dem Schuß riß er aus. Die Schweden trauten sich wegen des Sumpfes nicht hinter ihm her. Sie begruben also ihren Obersten und setzten ihm den Stein auf sein Grab zum Gedächtnisse. Und in den Stein ließen sie ein Kreuz und einen Degen einhauen. //Quelle: [[autor:wusch|E.H.Wusch]]: [[buch:sagenmeinerheimatniederlausitz|Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Lausitz]]// ---- {{tag>sagen wusch sagenmeinerheimatlausitz v2a}}