[[sagen:ehw083| <<< zurück ]] | **[[capitel:ehw-4|Kapitel 4: Sagen der Lausitz – Kreuze]]** | [[sagen:ehw085| weiter >>> ]] ====== Die Kreuzsteine zwischen Halbau und Obercunewalde ====== Einmal war eine große Hungersnot im Lande. Da machten sich zwei Jungen hungrig auf den Weg und bettelten in [[geo:Kleindehsa]]. Einer hatte Glück - er kriegte ein Dreierbrotel. Der andere ging leer aus. Auf dem Heimweg gerieten die Jungen über das Brot in Streit. Von schlimmen Worten kam es zu tüchtigen Schlägen. Doch als der eine sein Brot so tapfer verteidigte, zog der andere heimlich sein Messer und erstach seinen Kameraden. Nach dieser Tat kriegte er solche Angst, dass er sich selber umbrachte. Dort, wo man die Knaben fand, stehen heute die [[ding:sühnekreuz|Kreuzsteine]] zwischen [[geo:Halbau]] und [[geo:cunewalde|Obercunewalde]], nicht weit von der Straße Obercunewalde - Halbau. Ein Messer und ein Brot sind in den einen gehauen. //Quelle: [[autor:wusch|E.H.Wusch]]: [[buch:sagenmeinerheimatniederlausitz|Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Lausitz]]// ---- {{tag>sagen wusch sagenmeinerheimatlausitz oberlausitz kleindehsa suehnekreuz messer brot mord halbau hunger cunewalde v2}}