[[sagen:ehw080| <<< zurück ]] | **[[capitel:ehw-4|Kapitel 4: Sagen der Lausitz – Kreuze]]** | [[sagen:ehw082| weiter >>> ]] ====== Die alten Steinkreuze vor den Dörfern ====== Vor einigen alten Ortschaften der [[region:Lausitz]] findet man noch hier und da alte verwitterte und bemooste Steinkreuze. Über deren Entstehung erzählt die Sage folgendes: Als [[vip:ottodergrosse|Kaiser Otto der Große]] in hiesiger Gegend mit Hilfe seines Getreuen [[vip:Gero]] das Christentum einzuführen versuchte, fielen nach dem Wegzuge der Missionare die [[volk:sorben|Wenden]] immer wieder vom Christentum ab und blieben ihren alten Göttern treu. Da gab der Kaiser Befehl, daß vor den Ortschaften, in welchen das Christentum eingeführt war, ein Kreuz gesetzt würde. Und wenn er oder sein Stellvertreter bei einer Reise durch das Land das Zeichen des Kreuzes nicht mehr fände, so werde er alles in dem betreffenden Orte niedermetzeln lassen. Nach und nach verschwanden aber die hölzernen Kreuze. Da wurden auf Befehl des Kaisers steinerne Kreuze errichtet, als Zeichen, dass die Bewohner des Ortes Christen waren. //Quelle:// * //[[autor:wusch|E.H.Wusch]]: [[buch:sagenmeinerheimatniederlausitz|Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Lausitz]]// ---- {{tag>sagen wusch sagenmeinerheimatlausitz lausitz stein kreuz ottodergrosse gero sorben heiden bekehrung v2}}