[[sagen:dsbb0727|<<< zurück]] | **[[buch:deutsches_sagenbuch_ludwig_bechstein|Deutsches Sagenbuch]]** | [[sagen:dsbb0729|weiter >>>]] ====== Wassermann Hackelmärz ====== In [[geo:Themar]], einem uralten hennebergischen Städtlein, vor alters Dagamari geheißen, rufen die Kinder einander zu, wenn sie in der [[region:Werra]] baden und sich schrecken wollen: Hu! reiß aus! Der Hackelmärz kömmt! – und denken sich unter dem Hackelmärz einen abscheulich langen dürren graugrünbärtigen [[wesen:Wassermann]], der aus der Tiefe heraufsteigt und nach ihnen fängt. Solcher Hackelmärze lassen sich im Werratale unterschiedliche sehen, sie heißen nur anders. Ihr Name erinnert an den [[vip:hannshackelberg|Hackelbernd]], der aber [[wesen:wilderjäger|wilder Jäger]] ist, Luft-, nicht Wassergespenst. Zwischen der [[geo:rappelsdorf|Rappelsdorfer]] Mühle und der Schwarzbacher Papiermühle muß die Schleuse, die ohnweit Themar in die Werra fällt, alle sieben Jahre einen Toten haben. – Auch in Themar sagen die Kinder, wenn im Winter so recht große dicke Schneeflocken fallen: Die [[wesen:frauholle|Fra Holl]] schüttelt ihr Bett aus. //Quellen:// * //[[autor:bechstein|Ludwig Bechstein]]: [[buch:deutsches_sagenbuch_ludwig_bechstein|Deutsches Sagenbuch]]. Meersburg und Leipzig 1930, S. 479// ---- {{tag>sagen bechstein deutschessagenbuch vonhenneberg werra Rappelsdorf wassermann wilderjäger hannshackelberg frauholle themar v2}}