[[sagen:dsbb0302|<<< zurück]] | **[[buch:deutsches_sagenbuch_ludwig_bechstein|Deutsches Sagenbuch]]** | [[sagen:dsbb0304|weiter >>>]] ====== Die Wehklage (Lüneburger Heide) ====== Auf der [[region:lueneburgerheide|Lüneburger Heide]] wandelt das [[wesen:wehklage|Klageweib]], ein riesiges hohläugiges, todbleiches Gespenst, in Sturmnächten im wehenden Leichengewand umher und heult durch die Nächte mit grausenvollem Wimmern. Über die Häuser, darinnen jemandem der baldige Tod bestimmt ist, streckt das Gespenst den langen Knochenarm, und ehe der Mond sich vollendet hat, ist auch eine Leiche im Hause. Man weiß auch in [[land:Thüringen]] von diesem Nachtgeist zu sagen und nennt ihn dort [[wesen:Wehklage]], so in den Städten [[geo:Weimar]], [[geo:Erfurt]] und nach dem [[region:harz|Harze]] herüber. Dunkel, wie die Zeit seines Erscheinens, ist dieses Gespenstes Ursprung und in Schauer gehüllt. Bestimmte Sagen gibt es von ihm sehr wenige. //Quellen:// * //[[autor:bechstein|Ludwig Bechstein]]: [[buch:deutsches_sagenbuch_ludwig_bechstein|Deutsches Sagenbuch]]. Meersburg und Leipzig 1930, S. 221// ---- {{tag>sagen bechstein deutschessagenbuch lüneburgerheide leichentuch gespenst mond leiche omen wehklage weimar erfurt harz v2}}