====== Die Sage von der Hexe Hackerfey ====== nach einer Mitschrift eines Vortrages des Volkskundlers Dr. Becker, der den Ursprung der Sage erforschte Vor langer Zeit lebte auf der [[burg:Burgau]] ein frommes Grafenpaar, dessen gegenseitige Liebe dem [[wesen:Teufel]] ein Dorn im Auge war, da er es nicht vermochte, Zwietracht zwischen den Eheleuten zu säen. Da entsann er sich, dass im Wald um die [[burg:Burgau]] eine [[wesen:Hexe]] namens Hackefey weste. Zu dieser ging er hin und brachte sein Anliegen vor. Sollte es ihr gelingen das Grafenpaar auseinander zu bringen, so versprach er ihr ein Paar goldene Pantoffeln. Für die Hexe war es nichts Leichteres, die böse Aufgabe zum erfolgreichen Ende zu bringen. Sie erschlich sich die Zuneigung der Gräfin und des Grafen und brachte es bald durch geschicktes Ränkespiel dahin, dass der Graf seine Frau für untreu hielt. In einem heftigen Streit erschlug er die verläumdete Ehefrau - Als er später seinen Irrtum bemerkte, brachte er sich vor Kummer um. Der Teufel war von der geschickten Bosheit der Hexe so beeindruckt, dass er es nicht wagte, ihr die Belohnung in die Hände zu drücken. An einem Bach reichte er ihr respektvoll die goldenen Pantoffeln auf einer Schaufel hin. Diese Szene stellt ein altes Relief am Schloss Burgau bei [[geo:Düren]] dar. //Quelle: Email-Zusendung an [[http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/nordrhein_westfalen/Hackefey.html|www.sagen.at]] von Arno Riesenberg 10. November 2007; [[https://www.geocaching.com/geocache/GC2C9HV|www.geocaching.com]]// ---- {{tag>sagen internet teufel untreu mord selbstmord schuh list hexe burgau niederau v2}}