[[sagen:deutschemaerchenundsagen406|<<< vorherige Sage]] | **[[buch:deutschemaerchenundsagen|Deutsche Märchen und Sagen]]** | [[sagen:deutschemaerchenundsagen408|nächste Sage >>>]] ====== Das Feuer geißeln ====== S. de Vries historisch. Dcean. S. 454. In der Gegend von [[geo:Lüttich]] findet man eine Menge von Steinkohlengruben, deren Gänge häufig viele Meilen weit unter der Erde hin sich erstrecken. Nicht selten geschieht es, daß die Arbeiter in denselben durch ein wunderliches Feuer verfolgt werden, welches besonders diejenigen anfällt, welche neue, noch nicht gewaschene Kittel von rother Leinwand anhaben. Man kann sich dieses Feuers auf keine andere Weise erwehren, als indem man wacker mit Stricken, Ruthen oder Stöcken auf dasselbe zugeißelt; dann entfernt es sich wol, kehrt je doch meist wieder zu Denen zuruck, die rothe Kittel tragen. //Quellen:// * //[[autor:johanneswilhelmwolf|Johannes Wilhelm Wolf]], [[buch:deutschemaerchenundsagen|Deutsche Märchen und Sagen]], Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845// ---- {{tag>sagen johanneswilhelmwolf deutschemaerchenundsagen lüttich v0}}