[[sagen:der_wilde_jaegerguben|<< Der wilde Jäger]] | **[[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen]]** | [[sagen:der_nachtjaeger_wirft_eine_pferdelende_hernieder|Der Nachtjäger wirft eine Pferdelende hernieder >>]] ====== Des Nachtjägers Rache ====== Mündlich aus Guben Der Fuhrmann St. und die Gebrüder B. kamen vom Markte aus [[geo:forstlausitz|Forst]] oder [[geo:Pförten]] zurück; sie hatten ein Pferd vor dem Wagen. In der Heide des Dorfes [[geo:Küppern]] hörten sie auf einmal ein Brausen, das wie Sturmwind durch die Bäume ging. Da sagte der eine der Brüder B.: „Ha, ha, da wird er ankommen, der [[wesen:Nachtjäger]]. Na, bringe man (nur) was mit!" Es hieß, der Nachtjäger bringe Pferdefleisch mit. Plötzlich waren alle Räder vom Wagen weg. Zwei fanden sie bloß wieder. Sie mußten den Wagen liegen lassen. Am andern Morgen gingen sie die übrigen Räder suchen; diese lagen aber wer weiß wo. //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// ---- {{tag>sagen gander volkssagenguben niederlausitz küppern heide sturm nachtjäger rache rad v2}}