[[sagen:bergmaennischesagen063|<<< zurück]] | **[[buch:bergmaennischesagen|Sammlung bergmännischer Sagen]]** | [[sagen:bergmaennischesagen065|weiter >>>]] ====== Das Bergmännlein von Schiltach ====== Im Jahre 1834 weideten einige Hirtenbuben in der Gegend von [[geo:Schiltach]] bei einer verlassenen Grube. Da sahen sie ein [[wesen:Bergmännlein]], welches ganz wie ein Bergknappe gekleidet war, mit Licht und Gezäh in den Stolln der Grube fahren, und hörten es alsdann darin arbeiten. Erschrocken liefen sie in das Haus des Bauern, in dessen Hofgemarkung das Bergwerk lag, und erzählten, was sie gesehen und gehört hätten. Als nun des Bauern erwachsene Tochter hinauf zur Grube eilte, hörte sie ebenfalls das Arbeiten darin. Durch alles dieses wollte das Bergmännlein anzeigen, daß die Grube mit Vorteil wieder gebaut werden könne; allein, dieses Fingerzeiges ungeachtet, ist der Bau noch bis heute nicht wieder aufgenommen worden. //Quelle: [[autor:wrubel|Friedrich Wrubel]], [[buch:bergmaennischesagen|Sammlung bergmännischer Sagen]], Seite 87// ---- {{tag>sagen wrubel bergmaennischesagen bergbau Schiltach bergmännlein grube hirte stollen bergwerk ratschlag 1834 v2}}