[[sagen:94._drache_und_besen|<< Drache und Besen]] | **[[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen]]** | [[sagen:96._drache_und_tod|Drache und Tod >>]] ====== Drache als Katze ====== J. Kurth, Sonntagsbl. d. Preuß. Lehrerzeit., 1883, S. 466 ( Nr. 30 ) „In I. ([[geo:Jocksdorf]]) bei F. ([[geo:forstlausitz|Forst]]) ging die Wirtin am Sonntage zur Kirche und sagte der Magd: „Wenn du die Hirse gekocht hast, so gieb doch auch der schwarzen Katze auf dem Boden einen Teller voll davon; laß ihn aber gut verkühlen, ehe du ihn auf den Boden trägst!" Die Magd aber dachte: Du wirst nicht so dumm sein und dem Tiere noch den Hirsebrei fühlen, das kann ihn heiß fressen. Sie trug also den Teller mit der heißen Hirse auf den Boden; die schwarze Katze kam auch sofort herbei und begann zu fressen; kaum aber hatte sie etwas von dem heißen Brei genossen, so fing Sie auch schon an Feuer zu speien, und in kurzer Zeit stand das Gehöft in Flammen." //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// ---- {{tag>sagen gander volkssagenguben niederlausitz kurth Jocksdorf magd hirse drachen katze feuer v2}}