[[sagen:88._das_drachenkorn_und_die_schweine|<< Das Drachenkorn und die Schweine]] | **[[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen]]** | [[sagen:90._der_drache_als_huetejunge|Der Drache als Hütejunge >>]] ====== Wer den Drachen hat, kann nicht sterben ====== Mündlich aus Guben Eine Frau in [[geo:BärenklauSchenkendöbern|Bärenklau]] hatte ein schwarzes Hühnchen unter dem Kamin zu sitzen. Das war der [[wesen:Drache]]. In der Nacht ging er aus, um zu rauben. Wenn er Gold hatte, kam er feurig zurück; brachte er Hafer oder Gerste, dann zog er blau. Der Frau fehlte nichts, sie hatte alles; aber sie konnte nicht eher sterben, bis sie den Drachen los geworden war. Wenn man den Drachen los werden will, muß man ihn auf den Weg setzen. //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// ---- {{tag>sagen gander volkssagenguben niederlausitz BärenklauSchenkendöbern drache raub gold gerste hafer v2}}