[[sagen:67._die_zwei_todesengel|<<< vorherige Sage]] | **[[buch:volkssagenaltmark|Die Volkssagen der Altmark]]** | [[sagen:69._der_neue_adel_in_der_altmark|nächste Sage >>>]] ====== Die Tempelherren-Schlösser ====== Ueber die Altmark. II. S. 131. Früher waren auch in der [[region:markbrandenburg|Mark]] viele [[gruppe:tempelritter|Tempelherren]]. Der [[vip:papstclemensv|Papst Clemens der Fünfte]] hob diesen Orden in der ganzen Christenheit auf und seine armen Ritter wurden überall hart verfolgt. Auch in der Mark geschah dieses: man nahm ihnen ihr Eigenthum, und that ihnen Leid an, wo man nur konnte. Da thaten sie sich endlich zusammen, und begaben sich in die Wälder und Sümpfe der [[region:Altmark]], Schutz vor ihren Verfolgern zu finden. Dort erbaueten sie sich an den entlegensten und unzugänglichsten Stellen feste Schlösser, um zur Noth einen Angriff abwehren zu können. In diesen Schlössern brachten sie ihre Tage zu, still und abgeschieden von allen anderen Menschen, bis sie einer nach dem anderen dahin starben. Die Schlösser sind nachher von Niemandem anders bewohnt, sondern verfallen und zu Trümmern geworden. Solche Trümmer von Tempelherrn-Schlössern findet man noch an mehreren Orten in der Altmark, besonders im [[region:Drömling]], sodann bei Calvörde und bei Hohen-Erxleben. //Quellen:// * //[[autor:temme|Jodocus Donatus Hubertus Temme]]: [[buch:volkssagenaltmark|Die Volkssagen der Altmark]], Nicolai, Berlin 1839, Seite 62;// ---- {{tag>sagen temme volkssagenaltmark ialtmark altmark papstclemensv tempelritter flucht schloss sumpf drömling calvörde hohenerxleben v2}}