[[sagen:29._der_nachtjaeger_auf_der_grenze_von_niemaschkleba|<< Der Nachtjäger auf der Grenze von Niemaschkleba]] | **[[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen]]** | [[sagen:31._nachtjaeger_und_schinder|Nachtjäger und Schinder >>]] ====== Der Nachtjäger und die Walddiebe ====== Mündlich von Arbeiter Karl Dammasch aus Lahmo Der alte Richter aus [[geo:Lahmo]] fuhr vor vielen, vielen Jahren mit noch einem andern nachts in die Gubener Heide, um Holz zu holen, das will sagen, zu stehlen. Als sie mit ihrem Fuder an die Lahmoer Grenze kamen, blieben die Pferde plötzlich stehen und gingen nicht mehr von der Stelle. Es blieb den Dieben nichts weiter übrig: sie mußten abladen. Kaum waren sie damit fertig, so erhob sich ein Wind in den Fichten, und ein Toben und Hundebellen war in der Luft zu hören, daß die Pferde scheu wurden, durchgingen und über und über mit Schweiß bedeckt im Dorfe ankamen. Der [[wesen:Nachtjäger]] soll ein Vogel gewesen sein. //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// ---- {{tag>sagen gander volkssagenguben niederlausitz lahmo heide dieb holz nachtjäger sturm fichte vogel v2}}