[[sagen:27._das_zwerggeschenk_der_ahnfrau|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptdaemonensagen|Zweite Abtheilung: Dämonensagen]]** | [[sagen:29._die_kegelschiebenden_zwerge_auf_dem_loebauer_berge|nächste Sage >>>]] ====== Der Allerheiligenabend auf dem Oybin ====== Gräve S. 168. Auch in dem [[region:oybin|Oybin]], wo die alte Klosterruine steht, hausen [[wesen:zwerg|Zwerge]] oder Heinchen, die versammeln sich allemal am [[zeit:allerheiligen|Allerheiligen-Abende]] in der Mitternachtsstunde und ziehen Paar um Paar, ihren Priester in der Mitte und Wachskerzen in den Händen, in die alte Kirchenruine, wo sie unterirdische Betstühle besitzen. Dann vernimmt man die Töne einer unsichtbaren Orgel und hört den Priester das Hochamt halten. //Anmerkungen: Hier ist der heidnische Charakter der Zwerge ganz verwischt. Sie sind ins Kloster gewandert und geberden sich wie christliche Mönche. Preusker bemerkt sehr richtig, daß die Entdeckung und Bebauung des Oybins in eine für die ächte Zwergsage viel zu später Zeit fällt.// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz zittauergebirge dämonensagen zwerg heinchen bergoybin ruine allerheiligen kerze priester v2}}