[[sagen:245._die_gespenstische_weisse_ente|<< Die gespenstische weiße Ente]] | **[[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen]]** | [[sagen:247._uebermut_thut_selten_gut|Übermut thut selten gut >>]] ====== Der gespenstische Mäher ====== Mündlich von Bauer Ferd. Koschke in Coschen Als der alte Schmied aus [[geo:Coschen]] in einer Nacht von [[geo:Buderose]] kam, fand sich bei der Schanze ein Mann zu ihm, der eine Sense auf der Schulter hatte. Derselbe nahm die Sense vom Rücken herunter und fing an im Getreide zu mähen und mähte immer neben dem Wege und dem alten Schmied her, bis dieser an die Brücke gekommen war, die über das Mühlenfließ führt. Hier war der [[wesen:Mäher]] auf einmal verschwunden. Gleichzeitig erhob sich aber ein Sturm in den Erlen der Fließe, als ob sie alle zusammenbrechen wollten. Darauf ging der Sturm über die Erlen an der "schwarzen Lache"((Vgl. [[sagen:157._die_schwarze_lache|Die "Schwarze Lache"]])) hinweg und dann nach der Eisenbahn hinüber der Heide zu. //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// ---- {{tag>sagen gander volkssagenguben niederlausitz coschen schmied buderose spuk brücke sturm erle sense mäher v2}}