[[sagen:161._nickelke|<< Nickelke]] | **[[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen]]** | [[sagen:163._die_versunkene_glocke_von_canig|Die versunkene Glocke von Canig >>]] ====== Glocken in der Eiche ====== Mündlich aus Groß-Breesen u. Guben === I === Auf dem Kirchwege, der von [[geo:großbreesen|Groß-Breesen]] nach [[geo:Buderose]] zur [[region:Neiße]] führt, standen früher uralte Eichen. Um diese liefen die Kinder immer herum. Es hieß, wer eine bestimmte Anzahl mal herumliefe, höre darin die Glocken läuten. Daneben war ein Sumpf. Die Erzählerin wußte nicht, ob derselbe Nickelke geheißen habe. === II === Auch auf dem "wendischen Kirchhof"((siehe auch [[sagen:259._der_hund_ohne_kopf|Der Hund ohne Kopf]])) in [[geo:Guben]] befand sich früher eine dicke Eiche. Wer dreimal – auch zwölfmal oder so oft er konnte — herumlief und an ihr horchte, hörte darin die Glocken läuten. An dieser Eiche hat es immer gespukt. //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// ---- {{tag>sagen gander volkssagenguben niederlausitz Groß-Breesen neisse guben buderose eiche glocke sumpf nickelke spuk aberglaube Glockenläuten v2}}