[[sagen:154._die_gebannten_pferde|<< Die gebannten Pferde]] | **[[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen]]** | [[sagen:156._die_pfahllache|Die Pfahllache >>]] ====== Versunkene Kirchen, Schlösser und Ortschaften ====== Mündlich Kirchen sollen [[typ:versunken]] sein im "großen Göhlensee"((Vgl. [[sagen:173._die_glocke_im_grossen_goehlen|Die Glocke im "großen Göhlen"]])) ((Vgl. [[sagen:175._das_geldbrennen_am_goehlensee|Das Geldbrennen am Göhlensee]])) ((Vgl. [[sagen:316._entstehung_des_namens_henzendorf|Entstehung des Namens Henzendorf]])) zwischen [[geo:GroßDrewitz|Groß-Drewitz]] und [[geo:göhlenneuzelle|Göhlen]], in Betschken Sumpfe zu [[geo:Strega]], auf der Laichenswiese((Vgl. [[sagen:123._schadenfrende_der_irrlichter|Schadenfreude der Irrlichter]])) in Buderose, im Hundelauch zu [[geo:Grano]], wo statt der Kirche auch von einem Tempel gesprochen wird, im Kirchsee bei Sommerfeld, im Bratschk bei [[geo:Treppeln]], ferner im Heringsläuchen zu Bomsdorf; wenn man hier neunmal um den Sumpf herumläuft, hört man in ihm die Glocken läuten. In den hohlen Bergen bei [[geo:Guben]], in dem Grunde, wo die Schutzhalle errichtet ist, soll ein Dorf oder ein Schloß versunken sein. In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag hört man dort ein dumpfes Läuten. Im großen und kleinen Trebbelsee sollen Städte oder Dörfer mit Kirchen untergegangen sein. Beim Fischen hat man einmal zwei Abendmahlskelche aus dem Wasser gezogen. In [[geo:Streichwitz]] ist in Beyers Sumpflauch eine Kirche versunken. Wer sie dreimal, ohne Atem zu schöpfen, umkreist, der hört ihre Glocken läuten. //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// ---- {{tag>sagen gander volkssagenguben niederlausitz göhlen GroßDrewitz see strega buderose lauch grano sommerfeldlubsko treppeln bomsdorf aberglaube sumpf guben streichwitz versunken kirche schloss glocke kelch streichwitz v2}}