[[sagen:147._der_faehrmann_und_das_kalb|<< Der Fährmann und das Kalb]] | **[[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen]]** | [[sagen:149._das_schreien_aus_dem_sumpf|Das Schreien aus dem Sumpf >>]] ====== Der Geist des Selbstmörders ====== Mündlich von einer Waschfrau in Guben In Mucken Erlen am rechten Neißeufer, dicht neben der [[geo:gubinchen|Gubinchener]] Brücke, spukt es, weil sich der alte M. dort erhängt hat. Zwei Frauen gingen von [[geo:schenkendorfgubin|Schenkendorf]] nach [[geo:gubin|Guben]] den Neißedamm entlang. Als sie an die Stelle kamen, hörten sie es in den Erlen knallen, wie wenn jemand einen Baum umbricht. Nach einer Weile hörten sie es plumpsen, als ob ein Mensch ins Wasser springt, nach kurzer Zeit noch einmal und dann zum dritten Mal. Da sagte die eine Frau zur andern: „Was war denn das?“ Diese erwiderte: „Ach, das war wohl ein Fisch.“ Erst, als sie an die Stadt kamen, erzählte sie ihr, wer es gewesen sei. //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// ---- {{tag>sagen gander volkssagenguben niederlausitz neisse gubin schenkendorfgubin selbstmord brücke gubinchen geist v2}}