[[sagen:127._ein_bauer_wird_in_die_lubst_gefuehrt|<< Ein Bauer wird in die Lubst geführt]] | **[[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen]]** | [[sagen:129._irrlichter_am_see_zu_zschiegern|Irrlichter am See zu Zschiegern >>]] ====== Das betrogene Irrlicht ====== Mündlich aus Ögeln In den Wiesen bei [[geo:Datten]] hat es früher, da sie sehr sumpfig waren, viele Irrlichter oder Irrwischchen gegeben. Der alte Hl. aus [[geo:kummeltitz|Cummeltitz]] kam einmal aus [[geo:Pförten]]. In den Dattenschen Wiesen gesellte sich ein [[wesen:Irrlicht]] zu ihm. Weil er aber wußte, daß die Lichtchen schon manchen in den Sumpf geführt haben, bat er dasselbe, ihm nach Hause zu leuchten, und versprach ihm als Lohn zwei [[typ:Groschen]]. Er wurde darauf auch richtig nach Cummeltitz geführt. Als er aber unter die Traufe seines Hauses gekommen war, schrie er: "Buttermilch, horrüh!" Da gab das Irrwischchen einen so hellen Schein von sich, daß die Bewohner des Hauses, die schon schliefen, glaubten, das Haus brenne, und von dem Schreck schwer krank wurden. //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// ---- {{tag>sagen gander volkssagenguben niederlausitz datten kummeltitz pförten irrlicht groschen traufe schreck v2}}