text:wasdieheimaterzaehlt171
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| - | ====== Der Teufelsstein bei Kleinbautzen ====== | ||
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| - | In nordöstlicher Richtung von der alten Wendenhauptstadt Budißin liegt das Dorf Kleinbautzen. Zwischen diesem Orte und dem Dörfchen Pließkewitz((Anmerkungen (Wikisource): | ||
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| - | Der Teufelsstein bei Kleinbautzen, | ||
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| - | Ueber die Entstehung jener rätselhaften Zeichen, welche einige Blöcke des Teufelssteines enthalten, berichtet die Volkssage folgendes: | ||
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| - | Der Teufel hatte einst mit einem listigen Müller ein Bündnis geschlossen. Von diesem wurde er auf das Mühlrad gelockt und dort festgehalten. Dabei zerrissen aber die Beinkleider des armen Teufels. Daher sah dieser sich genötigt, die arg beschädigten Beinkleider wieder auszubessern. Das besorgte der Teufel auf dem Teufelssteine bei Kleinbautzen und grub dann zur Erinnerung die Zeichen einer Nadel, einer Schere und eines Fingerhutes ein. – | ||
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| - | Die Sage erzählt weiter: | ||
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| - | Auf dem Teufelssteine bei Kleinbautzen saß einst ein Riese, der war so groß, daß er von da bloß einen Schritt bis Klein-Saubernitz, | ||
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| - | Wie das Volk sich erzählt, wären unter dem Teufelssteine große Schätze vergraben, in Tongefäßen würden sie aufbewahrt. In Wirklichkeit sind in unmittelbarer Nähe des Teufelssteines auch zahlreiche Scherben, Bruchstücke von tönernen Gefäßen, aufgefunden worden. Sie rühren aber von Urnen her, die einst in der Umgebung des czerto-kamen der Erde übergeben wurden. Es ist darum mit Sicherheit auch anzunehmen, daß der Teufelsstein in den früheren Jahrhunderten den Umwohnern eine Opferstätte war, in deren Nähe man auch die Asche und Gebeine der Verstorbenen der Erde in Urnen übergab. Dafür sprechen auch die einzelnen Sagen, welche das Volk sich heute noch vom Teufelssteine bei Kleinbautzen erzählt. | ||
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