text:wasdieheimaterzaehlt162
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| - | ====== Steinichtwolmsdorf während des 30jährigen Krieges ====== | ||
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| - | Alle Ortschroniken unseres Vaterlandes wissen zu erzählen von den Drangsalen, welchen die Bewohner der betreffenden Orte während des 30jährigen Krieges ausgesetzt waren. Auch die früheren Einwohner von Steinichtwolmsdorf bei Neustadt wissen davon zu berichten. Der Ort hatte schwere Schicksale zu ertragen. Pastor M. Adam Grund, der von 1693 bis 1742 Pfarrer in Steinichtwolmsdorf war und dort am 19. Februar des letztgenannten Jahres starb, hat die Schicksale des Ortes aufgezeichnet. In dem von ihm hinterlassenen Manuskript heißt es da wörtlich: | ||
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| - | „Das verderbliche Kriegsfeuer hat diesen an der böhmischen und lausitz’schsen Grenze gelegenen Ort sehr hart vom Anfange bis zum Ende des Krieges betroffen, wie aus folgendem zu sehen ist: Anno 1631, den 2. Oktober (setzet M. J. Kettner, Past. zu Steinichtwolmsdorf), | ||
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| - | Den 30. Oktober ist Matthäus Flügel, Kirchvater und Einwohner allhier, zu Weisa, nachdem er zuvor von den gedachten Crabaten greuliche Martern erduldet und mit Anlegung der Daumenstöcke an den Händen und Anzündung derselben mit Kopfreiteln unbarmherzig gemartert und endlich erschossen worden. Anno 1632 hat der im Lande grassierende Contagion dieses ganze Kirchspiel dermaßen hart betroffen, daß nicht ein einziges Haus verschont geblieben und viel Häuser gar ausgestorben, | ||
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| - | Während des 30jährigen Krieges haben in Steinichtwolmsdorf drei Geistliche amtiert, nämlich Joachim Reinicke, vorher Pfarrer in Strawalde, von 1617–1623, | ||
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| - | Die Wunden, welche der 30jährige Krieg der Gemeinde Steinichtwolmsdorf geschlagen hatte, heilten nur langsam, und Jahrzehnte hindurch kämpften die so schwer heimgesuchten Bewohner mit der bittersten Not. | ||
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