text:wasdieheimaterzaehlt152
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| - | ====== Die Laußnitzer Heide ====== | ||
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| - | Zwischen Ottendorf-Okrilla und dem Städtchen Königsbrück breitet sich ein umfangreiches Waldgebiet aus, das man die Laußnitzer Heide bezeichnet. Diese steht nach Westen zu mit der Radeburger und Moritzburger Heide in Verbindung. Sie umfaßt eine Fläche von ungefähr 5000 ha und kommt inbezug auf den Umfang der Dresdener Heide fast gleich. Man teilte sonst die Laußnitzer Heide ein in das Laußnitzer, | ||
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| - | Die zwei inmitten der Heide liegenden Orte sind Laußnitz und Glauschnitz. Nach dem ersten Orte ist die Heide benannt worden. Zwischen diesen beiden Dörfern liegt der große Schießplatz für die Infanterie, auf denen viele Wochen vor den Manövern reges Leben herrscht. – Durchschnitten wird die Laußnitzer Heide von der am 16. Oktober 1884 eröffneten Bahnlinie Klotzsche–Königsbrück, | ||
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| - | An die Laußnitzer Heide knüpfen sich auch verschiedene geschichtliche Erinnerungen. Im Dorfe Laußnitz steht heute noch ein Schloß, das im Jahre 1607 vom Herzoge Johann Georg erbaut wurde. – Ehemals gehörte die Laußnitzer Heide dem Ritter Otto von Pflugk auf Strehla. Derselbe verkaufte aber diesen Wald nebst einigen Dörfern im Jahre 1564 um 16 000 Meißnische Gulden an den damaligen Kurfürst Vater August. Seitdem ist dieser Wald staatlicher Forst. – Die Laußnitzer Heide hegte in früheren Zeiten viel Wild, darunter auch Raubwild. Im Jahre 1740 wurde hier der letzte Wolf von dem Grenzschützen Schwarz aus Großnaundorf geschossen. Daran erinnert ein aus Pirnaer Sandstein gefertigtes Denkmal, das da steht, wo das Laußnitzer und Okrillaer Revier an der Königsbrücker Straße zusammenstoßen. Dieses Denkmal stellt einen Wolf dar. Nach der Sage soll hier der Kurfürst August III. im Jahre 1740 von einem großen Wolfe angefallen worden sein. Der Landesfürst sei dadurch in die größte Lebensgefahr gekommen. Noch im rechten Augenblick habe ein sicherer Schütze, eben der genannte Grenzschütze Schwarz, den grimmen Wolf durch einen wohlgezielten Schuß erlegt. – | ||
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| - | Ganz besonders wurde früher in der Laußnitzer Heide das Hochwild und Schwarzwild gehegt. Die Laußnitzer [[typ: | ||
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