text:wasdieheimaterzaehlt151
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| - | ====== Gräfenhain ====== | ||
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| - | Zwischen Königsbrück und dem mit Schwarzwald bedeckten Keulen- oder Augustusberge liegt das schmucke Dorf Gräfenhain. Mit seinem westlichen Fuße berührt der Berg die Gräfenhainer Flur, auf der noch 1850 Tausende und Abertausende von größeren und kleineren Granitblöcken wirr durcheinanderlagen. Wir treffen auch heute noch viele dieser Gesellen bei einer Wanderung durch diese Gegend an, obgleich die Bewohner Gräfenhains seit Jahrzehnten eifrig bestrebt gewesen sind, ihre Grundstücke von jenen Felsblöcken zu säubern. Man versuchte sie wegzuwälzen und teils auf den Rainen, teils auf beiden Seiten der Feldwege, Mauern gleich, aufzuhäufen. Größere Steinblöcke wurden von Steinarbeitern gesprengt, gespalten und zu Säulen und Platten bearbeitet, die dann als gesuchtes und geschätztes Baumaterial ihre Reise in die Welt antraten. So hat sich in dieser Gegend eine schwunghafte Granitsteinindustrie entwickelt, und Hunderte von fleißigen Menschen sind in dieser Gegend in Steinbrüchen beschäftigt. – Die vielen Granitblöcke, | ||
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| - | Woher aber kamen diese Tausende von Granitblöcken, | ||
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| - | Wie die Sage berichtet, sollen im Mittelalter die Felder der Gräfenhainer Flur bis an die Bergkuppe gereicht haben. An dem westlichen Abhange des Berges sind auch deutliche Spuren des Ackerpfluges zu erkennen. – | ||
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| - | Der westliche Nachbar des Augustusberges ist der Vogelberg. Auf diesem Berge soll in alten Zeiten ein Dorf gestanden haben, Hainichen genannt. In Kriegszeiten sei es dem Erdboden gleichgemacht worden. Ein Graf habe dann zur Ansiedelung den heimatslos gewordenen Bewohnern in der Niederung Land überlassen. Nach ihm sei die neue Niederlassung genannt worden. Sie habe den Namen „Gräfenhainichen“ erhalten, woraus „Gräfenhain“ wurde. – | ||
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| - | Ganz alte Leute wollen sich noch eines unterirdischen Ganges erinnern, der durch den kleinen Keulenberg führe und einst zwei am südöstlichen und westlichen Abhange des Keulenberges gelegene Klöster verbunden habe. Das eine dieser Klöster befand sich im Besitze eines wundertätigen Marienbildes, | ||
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| - | Zwischen dem großen Keulenberge und dem Vogelberge befindet sich eine Schlucht. In ihr war, wie die Sage erzählt, ehedem ein altheidnischer Kultus- und Begräbnisplatz. Und in Wirklichkeit sind hier früher Urnen und andere Dinge, wie Ringe aus Bronze, ausgegraben worden. Diese Sage ist jedenfalls nicht ganz grundlos, denn auf dem Keulenberge stand ja ursprünglich ein Götzenaltar, | ||
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