text:wasdieheimaterzaehlt150
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| - | Die Pana bei Gottschdorf. | ||
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| - | Eine Stunde in nordöstlicher Richtung von Königsbrück entfernt liegt Gottschdorf, | ||
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| - | Neben jenem Götzentempel befand sich eine heilige Quelle, der Heilborn genannt. Diese Quelle war eine Salzquelle und stand in dem Rufe, daß sie Wunder wirke an Gesunden und Kranken, an Menschen und Vieh. Wer das Wasser trank, wurde gesund, und von der Wunderkraft der Quelle im Pan erzählte man allerorten. An gewissen Tagen kamen hier viele Leute zusammen, um im Panquell zu baden und die Gesundheit wieder zu erlangen. Die Priester, welche an jenem Wunderquell Tag und Nacht wachten, nahmen Geld entgegen und sammelten gar große Schätze. Jahrhunderte hindurch übte der Heilborn im Pan seine Anziehungskraft aus. Erst als eine der früheren Königsbrücker Herrschaften ihn überdecken ließ, hat er seine Kraft verloren, aber doch nicht gänzlich seine Heiligkeit und seinen guten Ruf eingebüßt. Noch zu Ende des 18. Jahrhunderts kamen an einem bestimmten Tage des Jahres die Neukirchener Burschen, um den Brunnen feierlich zu reinigen. | ||
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| - | Dieser Heilborn soll früher mit einer eisernen Türe verwahrt gewesen sein, in späteren Zeiten aber hat man den Quell verschüttet, | ||
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| - | In der Nähe dieses Wunderbrunnens lagen einst noch zwei andere Quellen. Dieselben waren Salzquellen. Das Wasser dieser Quellen benützten die Landsleute in der Umgegend zum Salzen und Waschen der Butter, wodurch diese sehr schmackhaft wurde und eine gewisse Berühmtheit weit und breit erlangte. In der Hussitenzeit sollen aber diese beiden Salzquellen mit Schlamm verstopft worden sein. Gehölz überwuchs sie, und heute weiß man dieselben nicht mehr zu finden, obgleich erst vor Jahren darnach wieder gesucht ward. | ||
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