text:wasdieheimaterzaehlt136
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| - | ====== Die Mönchsmauer ====== | ||
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| - | Ueber die Berge zwischen Bischheim und Rammenau, zwischen den Städten Kamenz und Bischofswerda, | ||
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| - | Nicht ganz unwahrscheinlich ist es, daß Bischof Benno von Meißen die Mönchsmauer erbaut oder auch verbessert hat. Diese Gegend muß diesem Bischofe ja auch wirklich lieb und wert gewesen sein; denn nicht weniger als 3 Kirchen, die zu Lichtenberg, | ||
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| - | Nicht unmöglich wäre es aber auch, daß die Mönchsmauer ein Rennsteig gewesen sein könnte, wie solche noch heute in Thüringen und Franken wohlerhalten sind. Und in Wirklichkeit sind die Höhenzüge zwischen den heutigen Städten Bischofswerda und Kamenz vor 1100 Jahren die Grenze zwischen dem wendischen und deutschen Gebiete gewesen. „Im Jahre 804 endete der Krieg Karls des Großen gegen die Sachsen. Herzog Wittekind trat zum Christentum über und mit ihm viele andere Sachsen. Durch die Besiegung und Christianisierung der Sachsen war aber auch deren Verbindung mit den Wenden gelöst worden, und die Wenden mußten sich nun auch noch zur Abwehr gegen jene rüsten, auf deren Hilfe sie im Notfalle heimlich gerechnet haben mochten. Schon im nächsten Jahre, also 805, sandte Kaiser Karl der Große seinen Sohn Karl in Gemeinschaft mit Wittekind und den vereinigten Franken und Sachsen in die Gaue der Wenden, die im Jahre 805 bei Weißenfels über die Saale gingen. Bald mußten aber die Wenden der Uebermacht weichen. Karl eroberte Halle und Magdeburg, ging in der Gegend von Meißen überdie Elbe und rückte über Großenhain bis an die Pulsnitz bei der heutigen Stadt Königsbrück. Von hier aus setzte Karl seinen Zug nach Kamenz fort und nahm den Wenden ein Gebiet nach dem andern weg. | ||
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| - | Wittekinds Schwiegervater, | ||
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| - | Jedenfalls ist aber die Mönchsmauer ein uralter Steinpfad, dessen Entstehung sogar in die Zeit vor Christi Geburt fallen kann. Könnte er nicht auch ein Verbindungsweg der in dieser Gegend vorhandenen Schanzen gewesen sein? Der Burgstall auf dem Ohorner Steinberge ist nicht die einzige Schanze an und auf diesen Bergen. | ||
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| - | Darum kann man auch annehmen, daß die Mönchsmauer von jenen Leuten hergestellt wurde, welche die erwähnten Schanzen einst erbauten. Der Pfad ermöglichte es den Umwohnern, bei großer Gefahr die nächst höhergelegene Schanze schnell und sicher zu erreichen. Die höchstgelegene Schanze bildete dann gleichsam die letzte Zufluchtsstätte. Das Auffinden des Pfades wurde den Feinden natürlich erschwert und zwar dadurch, daß man Bäume fällte und mit diesen den Weg gleichsam absperrte. Auch rollte man Felsblöcke herbei und warf Dornen und Gestrüpp auf den Weg. – | ||
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| - | Als im 12. und 13. Jahrhunderte die Burgen unserer Heimat sich mehrten, wuchs auch vielfach mehr und mehr die Unsicherheit im Lande, besonders bekämpften die benachbarten Ritter sich gern. Jeder Burgherr ließ daher seine Burg sorgsam bewachen, und im weiten Umkreise hatte man um dieselben Wachtposten, | ||
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