text:wasdieheimaterzaehlt119
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| - | ====== Der „Goldene Hirsch“ in Kamenz ====== | ||
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| - | Das interessanteste und sehenswerteste Gebäude an der Südostseite des Marktplatzes in Kamenz ist das altehrwürdige Gasthaus „zum Goldnen Hirsch.“ Eine über dem Eingange befindliche Inschrift lautet: | ||
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| - | Mich schützt des Höchsten Recht und Gottes Gnadenhand, | ||
| - | zum goldnen Hirsch werd’ ich genannt.\\ | ||
| - | A. P. 1732.\\ | ||
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| - | Beim großen Stadtbrande 1842 blieb dieses Gebäude wie durch ein Wunder verschont, worauf eine zweite Inschrift den Wanderer hinweist. Dieselbe lautet: | ||
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| - | Gott schützte mit allmächtger Hand\\ | ||
| - | Dies Haus beim letzten großen Brand,\\ | ||
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| - | An dieses Gasthaus knüpfen sich so manche geschichtliche Erinnerungen. Im Jahre 1621, vom 10. bis 16. Juli, wohnte hier während des „Kamenzer Landtages“ der Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen. Ueber dem Eingangstore befindet sich das „Kurfürstenzimmer.“ | ||
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| - | Als Ferdinand II., ein Verwandter des Matthias, von den böhmischen Ständen nicht als König anerkannt wurde, zeigte sich demselben, wie Mähren und Schlesien, zuletzt auch die Lausitz abgeneigt und stimmte einer auf den Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz fallenden Wahl bei. Indessen gelangte Ferdinand II. doch noch zur Kaiserkrone. Von ihm wurde Sachsens Kurfürst Georg I. 1620 aufgefordert, | ||
| - | zählte.“ | ||
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| - | Im Jahre 1635 erstach der Sohn des Kamenzer Bürgers Böhme beim Duell im Gasthofe „zum Goldenen Hirsch“ den Prediger Prätorius aus Großgrabe. | ||
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| - | Das Gasthaus „zum Goldenen Hirsch“ trägt auch eine Erinnerung an den Dichter Gotthold Ephraim Lessing. Bei den Verwandten im „Goldenen Hirsch“ versammelten sich an Gotthold Ephraim Lessings Tauftage, den 24. Januar 1729, die Taufzeugen: Pastor Lange aus Uhyst am Taucher, Frau Landsberger aus Dresden und der Stadtschreiber Christian Gottlob Lessing, des Knaben „Wohltäter.“ | ||
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