text:wasdieheimaterzaehlt093
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| - | ====== Sage von der Erbauung der Kirche zu Oberhelmsdorf ====== | ||
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| - | Eine halbe Stunde westlich von der weithin sichtbaren Bergstadt Stolpen liegt unten im Tale der Wesenitz das Kirchdorf Helmsdorf, bestehend aus den beiden Ortsteilen Ober- und Niederhelmsdorf. Das uralte Gotteshaus dieser Kirchgemeinde steht auffallenderweise nicht, wie das doch gewöhnlich der Fall ist, in der Mitte des Dorfes, sondern außerhalb desselben und zwar am östlichen Ende des Ortes. Ueber die Ursache dieses außergewöhnlichen Standortes der Kirche zu Oberhelmsdorf weiß nun die Sage folgendes zu erzählen: | ||
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| - | Ursprünglich hatte man geplant, das Gotteshaus in der Mitte des Dorfes zu errichten, der Bauplatz war bereits bestimmt und zwar in Uebereinstimmung mit allen Ortsbewohnern. Steine und Holz wurden nun angefahren, aber merkwürdig, | ||
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| - | Diese Sage greift entschieden in die heidnische Vorzeit zurück; denn die in der Sage erwähnten weißen Rosse erinnern wohl an das Roß Wodans. Wo heute die Helmsdorfer Kirche steht, befand sich einst ein altheidnischer Opferplatz. An denselben erinnert die Hussitenschanze, | ||
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| - | „Die Schwedenschanze bei Helmsdorf östlich von Stolpen, am Katharinen-Wasser und der Wesenitz mit sumpfigen Wiesen gelegen, ward von den Hussiten allerdings benutzt, doch bei ihren flüchtigen Heereszügen wohl ebenso wenig als andere fälschlich Schwedenschanzen genannte heidnische Ringwälle erbaut und kann längst vorher ein solcher gewesen sein, zumal da die Ueberreste jenen ähnlich scheinen. Die Helmsdorfer Schanze hat rundliche Form und über 800 Schritte Umfang, der Wall ist 17 Schritte breit, 10 Schritte hoch und der Graben 7 Schritte breit.“ – | ||
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| - | Der größte Teil der Helmsdorfer Schanze ist heute in Acker- und Wiesenland umgewandelt worden. Den ehemaligen Wallgraben erkennt man deutlich an einem kleinen Wiesengrunde, | ||
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| - | Als das Christentum seinen Einzug in unserer Heimat allmählich hielt, errichteten die christlichen Priester die christlichen Gebetsstätten und Gotteshäuser nicht selten auf altheidnischen Opferplätzen, | ||
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