text:wasdieheimaterzaehlt081
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| - | ====== Ein schreckliches Unwetter ====== | ||
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| - | Ein wahrer Schreckenstag für die Bewohner der Radeberger und Bischofswerdaer Gegend war der 10. Mai des Jahres 1684. Um 3 Uhr Nachmittags zog von dem Elbtale her über Radeberg ein furchtbares Gewitter, das seinen Weg im Rödertale aufwärts nahm und die Ortschaften Kleinröhrsdorf, | ||
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| - | Die Saaten der Felder waren in Grund und Boden geschlagen, und an den Obstbäumen war kaum noch ein Zweig zu sehen. Die im Freien befindlichen Schafherden wurden nach allen Himmelsrichtungen zersprengt; Hunderte von Schafen waren erschlagen worden, oder so arg zugerichtet, | ||
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| - | Es schien, als sollte alles zu grunde gehen. Die Leute lagen in den Stuben und Kammern auf den Knien. Sie meinten, das Ende der Welt sei gekommen und bereiteten sich auf den Tod vor. Blitz auf Blitz und Schlag auf Schlag folgten. Die ganze Natur war ein förmlicher Aufruhr. In Großröhrsdorf traf ein Blitzstrahl eine alte Linde auf dem Kirchhofe. Dieselbe stand sofort über und über in hellen Flammen und brach dann krachend zusammen. Als das schreckliche Unwetter sich endlich verzogen hatte und die Sonne wieder strahlend durch das dunkle Gewölk grüßte, sah man ein Bild arger Verwüstung. Der angerichtete Schaden war unschätzbar, | ||
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