text:wasdieheimaterzaehlt078
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| - | ====== Der Schreckenstag von Grossharthau ====== | ||
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| - | Es war am 15. August 1793. Gewitterschwüle herrschte seit den frühesten Morgenstunden. Kein Lüftchen regte sich. Die Blätter der Bäume hingen schlaff an den Zweigen. Die Tiere schlichen träge einher. Die Vöglein verspürten keine Lust zum Singen. Den Menschen lag es bleischwer in den Gliedern. Man ahnte den Ausbruch gewaltiger Gewitter, und es sollte niemand sich getäuscht haben. Schon während der Mittagsstunden, | ||
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| - | Gleich, nachdem die Wirtschaftsgebäude des Schlosses in Flammen standen, fuhr der Blitz in die nahe Kirche, ferner in den Rittergutsgasthof, | ||
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| - | Als am 16. August die Sonne aufging, beleuchtete sie ein Bild arger Verwüstung. Noch immer wälzten sich die gelben Fluten durch den Ort, doch hatten dieselben meist die Ufer wieder erreicht, freilich sah man keine Stege und Brücken mehr, auch die Zäune waren fortgerissen worden, und viele Bäume lagen entwurzelt da. Die Felder waren zerrissen, zahlreiche Bäume zerschmettert. Um das Schloß her glich alles einem rauchenden Schutt- und Trümmerhaufen. | ||
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| - | Es hat lange gedauert, ehe die Bewohner Harthaus von dem gehabten Schrecken sich erholten, und oftmals haben die Väter ihren Kindern von jenem 15. August 1793 erzählt, der in der Geschichte Harthaus als ein wahrer Schreckenstag eingetragen ist und hoffentlich nicht wiederkehrt. | ||
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