text:wasdieheimaterzaehlt064
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| - | ====== Die Buschmühle bei Stolpen ====== | ||
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| - | ((Vgl. „Das Wesenitztal“.)) | ||
| - | Eine Perle landschaftlicher Schönheit ist die zwischen Schmiedefeld und Rennersdorf am linken Ufer der Wesenitz gelegene Buschmühle, | ||
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| - | Die Buschmühle lag früher am rechten Ufer der Wesenitz, ein wenig oberhalb vom jetzigen Standorte. An sie grenzte das Burgholz, ein dichter Wald, der sich in früheren Jahrhunderten von der Burg Stolpen bis herunter an die Wesenitz erstreckte und die Buschmühle vollständig umrahmte. Trotz dieser weltabgeschlossenen und versteckten Lage blieb die Buschmühle von den Kriegsunruhen, | ||
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| - | Zwischen der Buschmühle und der heutigen Stadtmühle lag in früheren Zeiten noch eine Mühle. Im Jahre 1507 „erlaubte Bischof Johann VI. Hansen Jerigk, unter dem Stolpen an der Wesenitz, obir den Erlicht-Teiche bey Reynerstorff (Rennersdorf) eine Brot-, Oel- und Schleiff-Mühle anzulegen. Dat. Stolpen, Dienstag nach Georgii.“ – | ||
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| - | Johann Gottlieb Dinter, ehemaliger Pfarrer zu Stolpen, schreibt hierüber in seinem Werke: „Die Parochie und Stadt Stolpen in ihrer geschichtlichen Entwickelung bis zur Reformation“ folgendes: „Diese Mühle ist auch wirklich angelegt worden und hat etwa 100 Schritt über der jetzigen Stadtmühle stromaufwärts bestanden, ob am rechten oder linken Ufer, kann jetzt wegen der Ungewißheit des damaligen Laufes nicht bestimmt entschieden werden. Von einer Grundschwelle dieser Mühle kann man jetzt (1830) noch in der Wiese wie im Bette des Flusses Spuren finden, wie Sachverständige bezeugt haben.“ – Diese Mühle ist jedenfalls während des 30jährigen Krieges wüste geworden. | ||
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| - | Die Buschmühle ist ganz entschieden von allen Mühlen in diesem Teile des Wesenitztales die älteste. Sie ist eine Mahl- und Brettmühle bis heute geblieben, während die meisten ihrer Nachbarinnen im Laufe der Zeit ihren Beruf mehrfach gewechselt haben. | ||
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