text:wasdieheimaterzaehlt043
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| - | ====== Sebnitz wird von der Teuerung in den Jahren 1718 und 1719 schwer heimgesucht ====== | ||
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| - | In den Jahren 1718 und 1719 trat in Sachsen eine anhaltende und sehr große Dürre ein. Die Hitze war so groß, daß viele Gewässer, Flüsse und Teiche, vollständig austrockneten und Tausende von Fischen zugrunde gingen. Die Folge dieser außerordentlichen Dürre war eine sehr große Teuerung, die besonders in Sachsen, und da wieder in den Gebirgsgegenden, | ||
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| - | Der Scheffel Korn galt damals nicht weniger als 6 Taler, Erbsen 5 Taler, Hirse 8 Taler, Grütze 8 Taler 12 Groschen, Hafer 2 Taler 12 Groschen, Gerste 4 Taler. Das waren Preise, die in damaliger Zeit selbst von den wohlhabenden Leuten auf die Dauer kaum bezahlt werden konnten. Manche hatten wohl Geld, diese hohen Preise zu zahlen, doch oft war die betreffende Ware gar nicht zu haben. Die Verkehrsmittel der damaligen Zeit ließen sehr viel zu wünschen übrig. Es gab ja noch keine Eisenbahnen, | ||
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| - | Im Jahre 1721 ging es glücklicherweise mit der Teuerung zu Ende. Es traten wieder bessere Zeiten ein. Die Witterung ward fortan eine günstige, sodaß allerorten, und somit auch in der Sebnitzer Gegend, die Früchte des Feldes vortrefflich gediehen. Die Teuerung war nun mit Gottes Hilfe vorüber, doch hatte dieselbe leider manches Opfer gefordert. In der Sebnitzer Gegend waren Hunderte von Menschen verhungert. | ||
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