text:wasdieheimaterzaehlt033
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| - | ====== Der Gasthof „Zum Schwarzen Ross“ bei Fischbach ====== | ||
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| - | An der Bautzener Landstraße, | ||
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| - | Mancher Kriegssturm umtobte dieses Gasthaus. Hier vorüber zogen während der [[zeit: | ||
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| - | Im Frühjahre 1813 kam Napoleon, der in Frankreich rasch ein neues Heer gesammelt hatte, wieder. Für die Orte an der Bautzener Straße sollten nun die schrecklichsten Tage kommen. Vom 2. Mai 1813 bis Ende desselben Jahres hörten auf der Bautzener Landstraße die Durchmärsche und im „Schwarzen Roß“ die Einquartierung und „Drangsalierung“ nicht auf. Wenn das alte Gebäude reden könnte, von wieviel Not damaliger Zeit würde es uns erzählen! | ||
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| - | Die russische Armee war bei Dresden von den Franzosen zurückgedrängt worden. Napoleon hatte den Übergang über die Elbe erzwungen und jagte die Russen vor sich her. Bei Bühlau und Weißig kam es am 11. Mai 1813 zum Treffen, die Russen wurden abermals geschlagen. Sie zogen sich auf der Bautzener Straße immer mehr zurück. Bei Fischbach, in unmittelbarer Nähe des „Schwarzen Rosses“ und der jetzigen Oberförsterei, | ||
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| - | Von Ende Mai bis zum Oktober wurden auf der Bautzener Straße am „Schwarzen Roß“ vorüber Tausende von Verwundeten auf Schiebeböcken und Karren in das Hauptlazarett nach Dresden gebracht. Aus der Umgegend mußten Karren gestellt werden, so an einem einzigen Tage im Juni aus den beiden Ämtern Radeberg und Stolpen über 3000 Schiebeböcke mit Bemannung. Die Gasthöfe zum „Fuchs“ und zum „Schwarzen Roß“ waren die Punkte, an welchen die Beorderten einzutreffen hatten. Vgl. „Der Fuchs bei Schmiedefeld“. | ||
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| - | Bis zur Eröffnung der Schlesischen Bahnlinie 1846 herrschte reger Verkehr im Gasthause „Zum Schwarzen Rosse“. Vor dieser Zeit wurden die Frachtgüter zwischen dem Osten und Westen unseres Vaterlandes mittels Fuhrwerken befördert. Die Bautzener Landstraße war diejenige, welche den Hauptverkehr hatte. Das „Schwarze Roß“ bildete in jener Zeit eine wichtige Station für die Fuhrleute und für das reisende Publikum. Oftmals waren hier so viele Wagen aufgestellt, | ||
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| - | Das ist nunmehr geschehen und zwar am 27. Februar 1903. An diesem Tage wurden die Räume des alten Gasthofes zum „Schwarzen Roß“ für den öffentlichen Verkehr geschlossen und die Räume des neuen, schmuckeren Gasthofes, der zur Erinnerung aber auch den Namen „Zum Schwarzen Roß“ führt, bezogen. – Am 16. Juni 1903, abends 9 Uhr, kam der alte Gasthof in große Gefahr. In den angrenzenden Scheunen war Feuer ausgebrochen, | ||
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