text:wasdieheimaterzaehlt030
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| - | ====== Fischbach ====== | ||
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| - | Hart an der sogenannten böhmischen Glasstraße, | ||
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| - | Fischbach gehört im Gebiete des oberen Rödertales zu denjenigen Dörfern, welche von den Deutschen gegründet worden sind. Der Name des Dorfes ist zurückzuführen bis zum Jahre 1200. Damals und noch in den späteren Jahrhunderten schrieb man ihn Vyschbach und Vyschpach. | ||
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| - | Unter den von Deutschen gegründeten Ortschaften im oberen Rödertale ist Fischbach das älteste. Von jeher gehörte es zum Amte Stolpen und mit diesem bis zum Jahre 1227 zu Böhmen. Am 18. Oktober 1227 kaufte jedoch Bischof Bruno I. von Meißen das Amt Stolpen von dem wendischen Edelmanne Mocco für 168 Mark Silber, und Fischbach blieb nun mehrere Jahrhunderte hindurch bischöfliches Eigentum. Erst im Jahre 1558 kam es unter Vater August zum Kurfürstentume Sachsen und stand von da an unter kurfürstlicher Gerichtsbarkeit. Als Fischbach noch den Bischöfen zugehörte, erlebte es auch das Schicksal, von den Bischöfen, die öfters in nicht geringer Geldnot waren, verpfändet zu werden. Solches geschah am 21. Oktober 1357, wodurch der Ort längere Zeit dem Burggrafen Friedrich von Dohna zugesprochen war. Doch lösten später die Bischöfe den Ort wieder aus. | ||
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| - | Im Jahre 1494 wird Gregor Naumann vom Bischof Johann VI. zu Stolpen mit dem Gerichte belehnt. Jährlich einmal wurde in Fischbach vom Stolpener Amte Gericht gehalten; bei dieser Gelegenheit hatte der Kretzschmar oder Kretzschmer, | ||
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| - | Die Gründung Fischbachs versetzt man in den Anfang des 12. Jahrhunderts, | ||
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| - | „Die Kirche zu Fischbach ist 1600 und etliche 30 (die Dokumente sind alle verbrannt), nachdem der Feind das Gerichte angezündet, | ||
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| - | Die Bewohner Fischbachs haben von jeher außer Fischzucht Landbau getrieben. Heute beschäftigen sie sich ausschließlich nur mit der Landwirtschaft, | ||
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