text:wasdieheimaterzaehlt016
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| - | ====== Das Rittergut Kleinwolmsdorf bei Radeberg ====== | ||
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| - | Am östlichen Eingange von Kleinwolmsdorf, | ||
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| - | Auf dem ehemaligen Vorwerke Kleinwolmsdorf haben von altersher die Herren Cuchinmeyster, | ||
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| - | Diese Begleitung war damals nicht nur durch die Hofsitte geboten, sondern mehr noch durch die Notwendigkeit. Der Weg durch die Heide war nicht immer gefahrlos. Zwischen der Dresdner Heide und dem Karswalde und der Masseney bei Arnsdorf wechselte in förmlichen Herden das Hochwild, dazu waren Wölfe damals keine seltene Erscheinung. Auch allerhand Gesindel machte die Gegend unsicher. – Als Küchenmeister hatte Herr George Ernst v. Döhlau für die kurfürstliche Küche zu sorgen, außerdem den Landesherrn bei Jagden und Fischfesten in der Umgegend von Radeberg zu bewirten und zu beherbergen, | ||
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| - | An die herrschaftlichen Gebäude des Rittergutes stößt ein schattiger, im englischen Geschmack angelegter, parkähnlicher Garten, der von einer hohen Mauer rings umgeben ist. An der östlichen und südlichen Parkseite vorüber führt der Fahrweg nach dem Dorfe über zwei uralte Brücken, welche die Röder und einen Abzweig derselben, den Mühlgraben, | ||
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| - | Zum früheren Vorwerke Kleinwolmsdorf, | ||
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| - | „Dieser Dörfer Einwohner haben vor Zeiten neben andern der kleinen Pflege-Dorfschaften das Vorwergk zu Wolmisdorff mit aller Notdurft, wie sichs gehöret, beschicken müssen. Als es aber den 2. Juni Anno 1558 von unserm gnädigsten Herrn vererbet, sind ihnen besagte Dienste an ein gewisses Geld geschlagen worden. Obwohl nun wiederum die Leute mit solchen Diensten gegen Ostra gewiesen, so muß doch der Verwalter dieses Ortes jährlich solch Dienstgeld einantworten.“ | ||
| - | Im Jahre 1604 hatte nach dem Copialbuche des Kgl. Sächs. Haupt-Staats-Archivs das Rittergut Kleinwolmsdorf folgende Allodialbesitzungen: | ||
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| - | „Arnsdorf, | ||
| - | Zum Rittergute wurde das ehemalige Vorwerk Kleinwolmsdorf am 4. Januar 1665 unter dem damaligen Besitzer George v. Döhlau durch kurfürstlichen Spruch umgewandelt „für alle Zeiten“, dazu schriftsässig mit aller Ober- und Untergerichtsbarkeit für die ganze Pflege belehnet. – | ||
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| - | Auf dem Rittergute Kleinwolmsdorf wurde früher bedeutende Schafzucht getrieben. Seit Jahren hat man aber die Zucht aufgegeben, da verschiedene Grundstücke nach und nach an Privatpersonen verkauft wurden und auf diese Weise mit der Zeit Mangel an genügender Weide eintrat. Doch die ehemalige Schäferei, ein großes, umfangreiches Gebäude, ist noch vorhanden. Eine große Schäferei des Rittergutes stand auch auf dem Schafberge bei Wallroda, den heute der Felixturm krönt. Der Berg trägt zur Erinnerung noch heute diesen Namen. – Das Rittergut Kleinwolmsdorf hatte ehemals auch eine eigene Försterei. Die umfangreichen Waldungen, welche vordem zu dieser Besitzung gehörten, wurden von einem Förster oder Jäger beaufsichtigt, | ||
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