text:vsb2021-06
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| - | ====== Die Sagen vom Goldborn ====== | ||
| - | Schweizen gibt es in Deutschland einige, eine Fränkische, | ||
| - | Und hier in diesem Ort gibt es den „Goldborn“, | ||
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| - | 1. | ||
| - | Einst hatte sich in früherer Zeit eine schöne Gräfin bei einem Jagdausflug an einem heißen Sommertag verirrt. | ||
| - | Sie ritt ziellos durch die Wälder bei Werchow und war dem Verdursten nahe. Da gelangte sie an die eine erfrischende Quelle. Nachdem sie sich selbst daran erquickt hatte und auch ihr Pferd versorgt war, warf sie aus lauter Dankbarkeit ihren goldenes Ringlein in die Quelle und fortan schimmerte der Born golden im Sonnenschein. | ||
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| - | 2. | ||
| - | In Werchow lebte einst ein Bauer, der nachts keinen Schlaf fand, weil ihn das Rauschen der nahen Goldbornquelle davon abhielt. Eines Nachts, als er sich wieder einmal ruhelos umherwälzte, | ||
| - | Daraufhin ist die Quelle stetig kleiner geworden und das Rauschen immer leiser, bis es ganz verstummt war. Nun konnte der Alte wieder ruhig schlafen. | ||
| - | Noch heute tanzen in dunklen Nächten die Irrlichter dort, wo die Quelle einst gewesen war. | ||
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| - | Quelle: Sagen aus Calau und Umgebung ,Regia Verlag Cottbus ́ | ||
| - | Herausgefunden und aufgeschrieben vom Radduscher Ortschronisten Manfred Kliche | ||
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