text:vsb2021-04
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| - | ====== Die Sage vom Meister Krabat ====== | ||
| - | (Kurzfassung) Vor langer Zeit lebte in der Lausitz der Junge Krabat. Seine Eltern waren arm, und so verdiente er einen kargen Lohn als Tagelöhner und Bettlerjunge. Eines Nachts, verirrt im Wald, fand er Obdach in der Schwarzen Mühle - einem Ort, den die Leute ängstlich mieden. | ||
| - | Krabat war unerschrocken und wissbegierig, | ||
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| - | Niemand, der sich bei ihm verdingte, kam mit dem Leben davon – es sei denn, er hatte eine Mutter, die ihre Liebe unter Beweis stellte. Auch die Müllerburschen mussten dem finsteren Handwerk dienen. Der Müller lehrte sie das Zaubern aus einem magischen Buch, das er hütete wie seinen Augapfel. | ||
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| - | Krabat widerstrebte alles Böse. Auf geheimem Wege vereinbarte er mit seiner Mutter eine List. Durch ein Erkennungszeichen bestand sie die Prüfung, unter 12 schwarzen Raben ihren Sohn zu finden. Der Bann des schwarzen Müllers war gelöst. Krabat war frei! | ||
| - | Damit nicht genug, nahm der gelehrige Bursche auch das Zauberbuch an sich. Er wollte damit niemandem schaden, sondern allen nützen. | ||
| - | Dramatisch war die Verfolgungsjagd, | ||
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| - | Und hier beginnt die Geschichte vom guten Zauberer Krabat, der den Menschen in der Lausitz und im Spreewald half, wo es nur ging, der den Reichen manchen Streich spielte, aber großherzig blieb bis zum Schluss ,und sogar den Kurfürsten aus der türkischen Gefangenschaft befreite. Der schenkte Krabat zum Dank ein Stück brach liegendes Land bei Särchen, das er in ein fruchtbares Stück Erde verwandelte. | ||
| - | Krabat starb im Gasthaus zu Särchen, wo er am Ende seiner Tage liebevoll gepflegt wurde. | ||
| - | Als der letzte Atemzug ihn verließ, erhob sich vom Dach des Hauses ein großer weißer Schwan. Das Zauberbuch aber hatte Krabat lange vor seinem Tod versenkt, in einem Teich nahe seines Vorwerks. Es sollte sich kein schwarzer Müller mehr seiner bedienen. | ||
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| - | * //Quer durch Brandenburg, | ||
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