Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


text:tss3001

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
text:tss3001 [2024/05/15 08:02] – angelegt ewuschtext:tss3001 [2025/01/30 18:02] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 1: Zeile 1:
-[[capitel:tss3001|<<< zurück]] | +[[text:tss3000|<<< zurück]] | 
 **[[buch:tss|Der Sagenschatz und die Sagenkreise des Thüringerlandes]]** |  **[[buch:tss|Der Sagenschatz und die Sagenkreise des Thüringerlandes]]** | 
-[[capitel:tss3100|weiter >>>]]+[[sagen:tss3101|weiter >>>]]
  
-====== Einleitung ======+====== Nebst einer Abhandlung über den ethischen Werth der deutschen Volkssagen ======
  
 Es ist aber sicher jedem Volke zu gönnen, und als eine edle Eigenschaft anzurechnen, wenn der Tag seiner Geschichte eine Morgen- und Abenddämmerung der Sage hat; oder wenn die, menschlicher Augenschwäche doch nie ganz ersehbare Gewißheit der vergangenen Dinge, statt der schroffen, farblosen und sich oft verwischenden Mühe der Wissenschaft, sie zu erreichen, in den einfachen und klaren Bildern der Sage, wer sagt es aus, durch welches Wunder? gebrochen, wieder scheinen kann. Alles, was dazwischen liegt, den unschuldigen Begriff der dem Volke gemüthlichen Sage verschmäht, zu der strengen und trockenen Erforschung der Wahrheit aber doch keinen rechten Muth faßt, das ist der Welt jederzeit am unnüßesten gewesen . Es ist aber sicher jedem Volke zu gönnen, und als eine edle Eigenschaft anzurechnen, wenn der Tag seiner Geschichte eine Morgen- und Abenddämmerung der Sage hat; oder wenn die, menschlicher Augenschwäche doch nie ganz ersehbare Gewißheit der vergangenen Dinge, statt der schroffen, farblosen und sich oft verwischenden Mühe der Wissenschaft, sie zu erreichen, in den einfachen und klaren Bildern der Sage, wer sagt es aus, durch welches Wunder? gebrochen, wieder scheinen kann. Alles, was dazwischen liegt, den unschuldigen Begriff der dem Volke gemüthlichen Sage verschmäht, zu der strengen und trockenen Erforschung der Wahrheit aber doch keinen rechten Muth faßt, das ist der Welt jederzeit am unnüßesten gewesen .
text/tss3001.1715752955.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)