text:tss1308
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| - | ====== Ludwig der Springer und sein Weib bereuen ihre Sünde ====== | ||
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| - | Wie nun der Graf von Thüringen wieder frei war und sein Gelübde erfüllt hatte, indem er den Kirchenbau angeordnet, kehrte er in die Arme seines ihn sehnlichst erwartenden Weibes nach der Schauenburg zurück. Dort aber fügte es Gott durch seine Gnade, die er in beider Gatten Herzen goß, daß sie Reue und Leid über das empfanden, was sie gethan hatten. Es war an einem Charfreitag, | ||
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| - | Wie der Graf Ludwig diese Rede vernahm, schlug er die Augen zu Boden und begann heftig zu weinen und Frau Adelheid weinte mit ihm, so daß eine Weile keins ein Wort zu reden vermochte, bis einer der Diener in das Zimmer trat. Dem gebot alsbald der Graf, die noch unberührten Speisen hinwegzutragen und sprach dann zu seiner Hausfrau: Ich will Gott geloben und auch Dir, daß ich, sobald ich kann, gen Rom zum Papst ziehen und Buße für unsere Sünden von ihm mir auferlegen lassen will. Dann standen beide vom Tische auf und blieben den ganzen Tag über betrübt und ohne Speise. Gleich nach den Ostertagen stattete Graf Ludwig seine Kinder aus, ordnete sein ganzes Land und bestellte sein Haus, sandte auch nach dem Bischof von Halberstadt, | ||
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