text:tss1203
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| text:tss1203 [2024/01/04 08:12] – angelegt ewusch | text:tss1203 [2024/03/18 14:59] (aktuell) – gelöscht ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | [[sagen: | ||
| - | **[[buch: | ||
| - | [[sagen: | ||
| - | ====== Die Mähr von dem Ritter Tanhäuser ====== | ||
| - | |||
| - | Es war einmal ein edler Rittersmann aus dem Frankenland, | ||
| - | Grave Hermann o we der Zit Das der nicht wart gekroenet, Des mus ich in von schulden klagen Got gebe im dort zu lone Nach seiner würde muze er tragen Im Himelrich die krone. | ||
| - | |||
| - | Als er nun recht in den Bereich des Zauberberges kam, sah er ein wunderliebliches Frauenbild in der Felsenpforte stehen, die hinab führte, von so unsaglichen Reizen, wie er noch nie gesehen, das war nach heidnischer Weise nur leicht und lockend gekleidet, winkte ihm und zugleich drang ein Schall süßer Lieder aus der klingenden Bergestiefe herauf. Und dieses war die Frau Venus, deren holder Liebeslockung der Ritter folgte. Ein ganzes Jahr lang blieb er bei ihr im Genuß aller Freuden, die den Sinnen schmeicheln, | ||
| - | |||
| - | Solches harte Wort bewegte den edlen Tanhäuser tief. Er bat und flehte, ihm doch nur ein Jahr Zeit für Reue und Buße zu lassen, aber es war alles vergebens. | ||
| - | |||
| - | Traurig und tief bekümmert und verzweifelnd an seinem Gott und Heiland zog der arme Ritter wieder zurück den weiten Weg, und kam zu seiner Frau Venus, die ihn freundlich und minniglich empfing. Er ging hinein in den Venusberg und ist nie wieder herausgekommen. Nach dreien Tagen aber hob der Stab des Papstes an zu grünen durch ein göttliches Wunder der ewigen verzeihenden Liebe, und der Papst sah erschüttert, | ||
| - | |||
| - | // | ||
| - | * // | ||
| - | |||
| - | ---- | ||
| - | {{tag> | ||
text/tss1203.1704352377.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
