text:tss1125
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| - | ====== Margaretha, Landgräfin von Thüringen, entflieht von der Wartburg ====== | ||
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| - | Der Landgraf Albrecht merkte gar wohl, daß der arme Knecht, dem er die Ermordung seiner Hausfrau anbefohlen, die That unschlüssig hinzögerte, | ||
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| - | Des Nachts kam er in die Schlafkammer der Landgräfin, | ||
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| - | Im Ritterhause zu Wartburg drehten und schnitten indeß die beiden Frauen der Landgräfin Seile und Bänder und ließen mit Hülfe des Schenken ihre Herrin, den Knecht, der diese hatte tödten sollen, dann sich selbst aus einem Fenster in der Wohnung des Knechts auf dem Gange über der Mauer hinab, und dann stiegen sie den hohen Felsberg hinunter in das tiefe Thal und gingen im Dunkel der Nacht durch den finstern Wald in großer Betrübniß mit einander fort. | ||
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| - | Als nun die Landgräfin entkommen war und am andern Morgen vermißt wurde, wurde auch zu Landgraf Diezmann ein reitender Bote gesendet, ihm dieses Ereigniß zu offenbaren. Diezmann hatte seinen Hof zu Landsberg im Osterlande, reiste aber gleich zu seinem Bruder nach Thüringen, denn er fürchtete, jener möge zuletzt gar um seiner Kebsin willen die Kinder verderben lassen, wie er es mit seiner Frau im Sinne gehabt. Er sprach zu ihm: Lieber Bruder, ich habe wohl vernommen, daß Euch Eure Hausfrau entgangen sei, wie kommt Ihr dazu? Darauf antwortete der Landgraf Albrecht: Sie hat lange Zeit mit einem Buben zugehalten, als sie nun glaubte, daß ich es entdeckt hätte, ist sie mit ihrem Buben hinweg. Der Markgraf Diezmann sagte hierauf: laßt sie fahren, sehnet Euch nicht darum, und die Kinder thut zu mir, so gedenket Ihr desto minder daran. Also führte er die Kinder mit sich heim, denn er selbst hatte keine. | ||
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