text:tss1121
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| - | ====== Wie Elisabeth ihres Gemahls Tod erfährt ====== | ||
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| - | Auf der Meerfahrt verschied zu Otranto der edle Landgraf. Was für Klage und Weinen um ihn von den Seinen geschah, das ist nicht zu sagen. Als er sich zu Schmalkalden mit seiner lieben Elisabeth letzte, hatte er ihr einen kleinen Siegelring gezeigt, in dessen Stein ein Agnus Dei gegraben war, und gesagt: Allerliebste Schwester, dies Fingerlein soll Dir eine wahre Botschaft meines gesunden Lebens oder meines Todes sein, wenn Dir das jemand bringen wird. | ||
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| - | Ein Bote ward gesandt nach Thüringen, daß er des Landgrafen Tod seiner Frau, seiner Mutter und seinen Brüdern verkünde. Nun gingen die Verwandten zu Rathe, wie sie die Nachricht vor die fromme Elisabeth bringen möchten, und die betrübte Mutter sprach weise zu ihren Kindern: Ihr sollt allen unserm Gesinde bei Leib und Leben verbieten, weder mit Worten noch mit Werken Zeichen zu geben von dieser Botschaft, daß Elisabeth (die ihrer Entbindung nahe war), nichts davon erfahre und dadurch in jähen, schädlichen Schrecken versetzt werde. So geschah es, daß des Fürsten Tod ihr verschwiegen blieb, bis sie aus den Sechswochen kam, dann überlegte Frau Sophie, daß es ihr niemand besser kund thun werde, als sie selbst, ihre Schwiegermutter, | ||
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