text:tss1115
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| - | ====== Landgraf Ludwig und der Krämer ====== | ||
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| - | So mild und gütig war auch der Landgraf Ludwig, daß alle armen Leute Trost und Hülfe bei ihm hatten, und wäre von seiner Tugend viel zu erzählen. Eines Tages war Jahrmarkt zu Eisenach, den be-suchte er zur Kurzweil, und besah die Buden der Kaufleute, und was sie zum Verkauf ausgelegt hatten. Nun fand er einen armen Krämer, der hatte einen kleinen Handel mit Nadeln, Fingerhüten, | ||
| - | Der Arme war froh, zog weit und breit handelnd umher, und brachte am neuen Jahre seinem Herrn und Handelsgenossen säuberliche Kleinode, legte seinen Kram aus, der Herr nahm davon, was ihm gefiel, und kleidete jenen dann in die Tracht seiner Hofdiener. Von Jahr zu Jahr mehrte sich der Handel, und die Menge köstlicher Waaren wurde so groß, daß sie der Krämer nicht mehr selbst tragen konnte; er kaufte sich einen Esel, belud diesen mit zwei Körben, und zog mit ihm kaufend und verkaufend von Land zu Land. | ||
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| - | So geschah es, daß der Krämer bis nach Venedig gezogen war und hatte dort köstliche und seltene Kleinode eingekauft, gute Ringe, güldne Spangen, Bänder, Kränze, Edelsteine, Trinkgefäße, | ||
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