text:tss1103
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| - | ====== Von der Seele des eisernen Landgrafen ====== | ||
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| - | Der eiserne Landgraf Ludwig hinterließ einen Sohn, der war der vierte dieses Namens, und der dritte Fürst von Thüringen, den nannte man Ludwig den Milden. Dieser hätte gern erfahren, wie es um seines Vaters Seele beschaffen sey; das hörte ein Ritter an seinem Hofe, der einen Bruder hatte, welcher zu Paris studiert, und die schwarze Kunst konnte. Zu diesem sprach der Ritter: Lieber Bruder, erforsche mir, wie es um die Seele des Vaters unsers Herrn beschaffen ist. Drauf beschwur der Schüler den Teufel, daß er ihm sagen solle, was der Ritter gefragt. Der Teufel sprach: Willst Du mit mir fahren, so zeige ich Dir die Seele; der weise Schüler sprach: das wollte ich wohl gern thun, könnte ich es nur ohne Schaden vollbringen; | ||
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| - | Als er wieder zu sich selber kam, sprach er: Ach lieber Herr, mir ist so leid Euer großes Leiden, ich bin zu Euch gesandt von Eurem Sohne, daß ich ihm erfahre und offenbare, wie es um Eure Seele gethan, ob er Euch irgend rathen oder helfen möge. Der Landgraf antwortete: Meine Gelegenheit und Pein hast Du gesehen; wisse, wollte mir mein Sohn daraus helfen, und wollte das Gut und das Erbe, das ich den Stiftern zu Mainz, Fulda und Hersfeld heimlich und offenbar abgezogen habe, und zu meiner Herrschaft gebracht, (er nannte ihm jegliches Stück besonders) zurückgeben, | ||
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| - | Der Schüler aber thät sich ab seiner Nekromantie, | ||
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