text:tss1102
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| - | ====== Von dem eisernen Landgrafen ====== | ||
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| - | Als der Schmied zu der Ruhla den Landgrafen Ludwig, des Springers Sohn, hart geschmiedet hatte, ((Siehe spater den Sagenkreis des Inselbergs)) und der Fürst seine widerspenstigen Vafallen allzumal an den Pflug gespannt und baß gedemüthigt, | ||
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| - | Dieses überausstrengen eisernen Landgrafen eheliches Gemahl war Frau Jutta; dieselbe begann einstmals, da ihr Herr mit ihrem Bruder Kaiser Friedrich dem Rothbart in Regensburg zusammentraf, | ||
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| - | Der Kaiser redete darum mit dem Landgrafen Ludwig, und dieser that, als wäre es ihm leid, schrieb auch einen ernsten Brief an Frau Jutta, daß sie bei seinen Hulden nicht mehr da bauen sollte, sandte aber zugleich am andern Tag einen Boten dem des Grafen von Beichlingen nach, und entbot ihr, sie möge nicht aufhören, sondern fortbauen. Da nun der Landgraf wieder heim kam, sandte er zu dem Grafen, that als wäre er sehr zornig über sein Weib, da sie ohne sein Wissen und Willen gebaut, und er wolle den Bau gern abbrechen, wäre er gering, da sie aber so ein gar großes Gut daran gewandt, könne er ihn ohne großen Verlust und Schaden nicht abthun, wolle ihm aber gern die Stätte bezahlen. Gab dann dem Grafen ein geringes Geld dafür, besetzte die Burg mit festen Mannen, baute auch daran Weißensee die Stadt, und so blieb ihm Burg und Stadt und See zum Eigenthum, und war dem ehemaligen Herrn, gleichwie bei Schloß Wartburg, der Boden mit Listen abgenommen. | ||
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