text:spukender_moench
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| - | ====== Spukender Mönch ====== | ||
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| - | In einem fürstlichen Schloss in Deutschland trug sich Folgendes zu. | ||
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| - | Einer von den Edelknaben wollte an einem schönen Sommertag zu den Gemächern des obersten Stockes gehen, sah im Hinaufsteigen, | ||
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| - | Als sein Mitgeselle, ein anderer Page, das hörte, spottete er und sprach: »Hättest dem Mönch nur ein paar tüchtige Ohrfeigen geben sollen, er würde dir schon von der Haut geblieben sein.« Er vermaß sich dabei auch, so er dem Spuk begegnete, demselben seine Fäuste fühlen zu lassen. | ||
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| - | Der andere sprach: »Versuche es nur und gib eine Probe deines ritterlichen Mutes.« | ||
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| - | Einige Tage danach sollte dieser Kühne ein weißes Hemd aus der Kammer holen, in welcher der Mönch seinem Kameraden erschienen war. Während er nun in dem Kasten nach dem Hemd suchte, klopfte es an die Tür. | ||
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| - | Da er nicht anders glaubte, dass es die Wäscherin oder ein Bediente wäre, so rief er: »Herein! herein!« | ||
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| - | Da trat der schreckliche, | ||
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| - | Doch der Mönch wollte ihn nicht ohne Rechenschaft ziehen lassen, gab ihm ein paar Maulschellen, | ||
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| - | Dazu hatte der Edelknabe aber nicht gar sonderliche Lust, sondern sprang aus der Kammer und lief mit großem Geschrei die Treppen hinab. Kurz nachher erschien der Mönch auch der Wäscherin, der er einen solchen Schrecken einjagte, sodass sie drei Monate lang krank lag. | ||
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text/spukender_moench.1656013122.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
