text:sbdss47
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| - | ====== Das Goßdorfer Raubschloß und die Schatzgräber aus Albersdorf ====== | ||
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| - | Mündlich | ||
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| - | In dem schönen Ochelgrunde, | ||
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| - | Von ihren Rittern erzählt uns die Sage, daß es ein wildes, raublustiges Geschlecht gewesen sei, das deshalb weit und breit verhaßt war. Diese adeligen Strauchdiebe waren sogar genötigt, ihren Pferden die Hufeisen verkehrt aufschlagen zu lassen, um den Feinden den Zugang zu ihrem Raubneste zu verbergen. | ||
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| - | Endlich gelang es aber doch, ihnen das schmähliche Handwerk zu legen und die Burg von Grund aus zu zerstören. | ||
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| - | Nur den großen Schatz gestohlenen Goldes vermochte niemand aufzufinden. | ||
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| - | Deshalb machten sich einst zwei Ulbersdorfer Bauern, Friedemann uud Maazens Töffel, zur Mitternacht auf nach dem Raubschlosse. Das Zauberwort kannten sie und gruben wacker drauf los. Da auf einmal blendet sie ein helles Licht. Voller Freuden rufen sie: „Der Schatz, der Schatz!" | ||
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