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text:sbdss45

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-====== Der Schatz auf dem Liliensteine ====== 
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-    Hofmann, D. Meißner Hochland 1842. S. 538.  
-    Gräße, Sagensch. d. Kgr. Sachs. 1874. Bd. I. S. 174. 
- 
-Einst ist eine arme Frau aus [[geo:waltersdorfbadschandau|Waltersdorf]] mit ihrem Kinde auf den [[region:Lilienstein]] in die Beeren gegangen, da bemerkt sie plötzlich am Berge eine offene Thüre und sieht in dem Gewölbe, welches diese verschließt, eine Menge Goldhaufen liegen; sie setzt also das Kind auf einen dabei stehenden goldenen [[typ:Tisch]], rafft emsig so viel von den Haufen, als sie in ihrer [[typ:Schürze]] fortbringen kann, auf und eilt damit, ihr Kind zurücklassend, nach dem draußen stehenden [[typ:korb|Korbe]]. Als sie aber umkehrt, findet sie die Thür nicht mehr und muß also auch ihr Kind als verloren ansehen. Nach Verlauf eines Jahres geht sie aber an demselben Tage und zu derselben Stunde wieder an den nämlichen Ort, findet auch die Thür wieder und erhält auch ihr Kind unversehrt, welches auf dem Tische mit goldenen [[typ:apfel|Aepfeln]] und [[typ:birne|Birnen]] spielt, gleichsam als wäre seitdem nur ein Augenblick verflossen, zurück. 
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-//Quelle: [[buch:sbdss|Sagenbuch der Sächsischen Schweiz]]; Herausgegeben von [[autor:alfredmeiche|Alfred Meiche]], Leipzig 1894, Verlag von Bernhard Franke// 
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-{{tag>sagen alfredmeiche sbdss}} 
text/sbdss45.1690296124.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)