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text:sbdss39

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-**[[buch:sbdss|Sagenbuch der Sächsischen Schweiz]]** |  
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-====== Ein Bursche „macht fest“ und wird dafür bestraft ====== 
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-    Dr. Dunger in „Ueber Berg und Thal“. 2. Jhrg. S. 131. 
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-In der Nähe von [[geo:Stolpen]] sitzen einst junge Burschen und Mädchen in der [[lex:schänke|Dorfschenke]] beisammen. Darunter ist auch ein junger Mann, der die Gabe besitzt "fest zu machen", d.h. in dieser Gegend "[[typ:bann|bannen]]". Als ein [[typ:Bauer]] mit seinem [[typ:Wagen]] vorüberfährt, fordern die Mädchen diesen Burschen auf, seine Kunst zu zeigen. Er sträubt sich anfangs, läßt sich aber doch zureden und macht ein paar geheimnisvolle Zeichen; - und richtig, der Bauer sitzt fest mit seinem Wagen und kann weder vorwärts noch rückwärts zum Ergötzen der staunenden jungen Leute. Der Bauer bittet ihn loszumachen, er stößt Drohungen aus, - umsonst; da nimmt er ein [[typ:Beil]] und haut mit voller Wucht vorn auf die Deichsel; plötzlich ziehen die Pferde an, der [[typ:Wagen]] ist wieder flott, - aber der Bursche wurde in dem Augenblick, wo jener auf die Deichsel hieb, krumm und hat sein Leben lang ein krummes Rückgrat behalten. 
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-//Quelle: [[buch:sbdss|Sagenbuch der Sächsischen Schweiz]]; Herausgegeben von [[autor:alfredmeiche|Alfred Meiche]], Leipzig 1894, Verlag von Bernhard Franke// 
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-{{tag>sagen alfredmeiche sbdss sächsischeschweiz stolpen schänke bann beil deichsel rückrat krumm wagen strafe}} 
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